Mosaik der Fußböden; — auf dem Forum die halbvollendeten Säulen noch so, wie sie der Arbeiter ebenverlassen hatte; — vor den Bäumen in den Gärtendas dreifüßige Opferbeckcn; — in den Vorhallen dieSchatztruhe; — in den Bädern das Reibeisen: — inden Theatern die Einlaßmarkcn; — in den Sälendas Gcräth und die Lampe; — auf den Tischen dieNeste des letzten Mahles; — in den Schlafgcmächerndie Parfümerien und Schminken der Schönen; —und allenthalben die Gebeine und Gerippe Derjeni-gen, welche einst die Springfedcrn dieser kleinen aberprächtigen Maschine der Ucppigkeit und des Lebensin Bewegung gesetzt hatten!" *)
") Man hat bis jetzt etwa 350 bis 400 Gerippe inPompeji gefunden: da aber ein großer Theil derfStadt noch unter der Erde liegt, so läßt sich au-die Zahl Derjenigen, die bei der Zerstörung nmkatmen, nicht mit Sicherheit schließen. Indessen ha-inan allen Grund zu glauben, daß ihrer in Ver.gleichung mit den Entkommenen nur Wenige wa,re». Sichtbar ist die Asche von vielen Häusern wegxgeräumt worden, ohne Zweifel um zurückgelassengSchätze nachzuholen. Das Haus unseres Freunde«allust gehört hieher. Die Gerippe, welche der Leserihre Rolle», für einen Augenblick neu belebt, unterden Namen Burbo, Kalenus, Diomed, Julia undArbaces spiele» sah, wurden genau so gefunden,wie der Tert es angibt; möge ihr zweites Lebenmehr zum Vergnügen des Lesers beigetragen haben,als es zur Erheiterung des Verfassers beitrug, dersich in dem Werk, das er hiemit schließt, vergebensgegen den schmerzlichsten,^düstersten und niederschla-