Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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Ausbruch dcr Freude; aber ein leises, tiefesGeflüster des Danks entstieg den Wanderern derlangen Nacht. Sie sahen einander an und lächelten,

sic faßten Math, sie empfanden wieder, daßeS eine Welt um sie her und einen Gott über ihnengebe! Und im Gefühl, daß das'Schlimmste vor-über scy, wandten sich die Abgemattctcn um, undsanken ruhig in Schlaf. Mit dem aufsteigendcn Lichtdes Himmels kam auch jene Stille, deren die Nachtentbehrt hatte die Milde der Ruhe, und stillschwebte die Barke dem Hafen zu. Einige andere ^Fahrzeuge, ebenfalls mit Flüchtigen bemannt, konnte !man auf der weiten Fläche wahrnehmcn, in schein-barer Bewcgunglosigkcit gleichmäßig dahinglcitend.Der Anblick ihrer schlanken Masten und weißen Se-gel gab ein Gefühl von Sicherheit, von Genossen-schaft, von Hoffnung. Welche thcnrc Freunde, dieman im Dunkel verloren, konnten sic dem schützen-den Hafen zutragcnl

In der Stille des allgemeinen Schlafes erhob Isich Nydia leis. Sie beugte sich über das Gesicht ,des Atheners nieder; sie sog den tiefen Athcm seinesmüden Schlummers ein; furchtsam und gramvollküßte sie seine Stirn, seine Lippen; sie fühlte nachseiner Hand umher sie war mit Jonens Handverschlungen: Npdia seufzte tief und ein Schattenkam über ihr Antlitz. Abermals küßte sic seine Stirnund wischte mit ihren Haaren den Nachtdunst von >derselben.Mögen die Götter Dich segnen," flüsterte