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verfolgte Straße um Straße, und nahm, ohne zuirren (so segensreich war jetzt die Gewohnheit an dasDunkel, die für das gewöhnliche Leben so jammervollist) die nächste Richtung nach der Küste.
Armes Mädchen! wie schön war ihr Muth IAuch schien das Schicksal die Hilflose zu begünstigen.Die siedenden Wafsergüffe berührten sie nicht, alsetwa durch den allgemeinen Regen, der diese Nieder-schläge begleitete; die ungeheuren Schlackcntrümmerzerschmetterten das Pflaster vor und neben ihr, ver-schonten aber ihre zarte Gestalt. Die lockere Asche,welche auf sic fiel, schüttelte sic mit leichtem Bebenab, und setzte uneingeschüchtert ihren Pfad fort.
Schwach, allen Gefahren auSgesctzt und dochfurchtlos, von einem einzigen Wunsch aufrecht gehal-ten, war sie das wahre Bild der wandernden Psyche, —der durch das Thal der Schatten wallenden Hoff-nung — der Seele selbst — einsam, aber getröstetunter den Gefahren und Fallstricken des Lebens!
Indessen wurde ihr Weg fortwährend durchMenschenhaufen erschwert, die bald im Dunkel dahintappten, bald beim vorübergehenden Glanz der Blitzevorübcrflohcn, und als endlich eine Gruppe Fackel-träger in vollem La^f gegen sie anstürzte, ward siemit einiger Heftigkeit niedergcworfen.
„Was," rief eine Stimme aus der Schaar her-vor, „ist da nicht das wackere blinde Mädchen?Beim Bacchus! die dürfen wir nicht hier sterbenlassen! Auf, meine Thcssalicrin! — So, so. —