Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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der Schwelle, hielt einen Augenblick still, schritt dannüber den heißen Boden und die Leichen seiner todtcnBrüder auf das Heiligthum zn, und rief Burbo,ihm zu folgen. Aber der Gladiator zagte undwich zurück.

Um so besser!" dachte Kalcnus,meine Beutewird nur um so größer scyn." Hastig belud er sichmit den am leichtesten wczutragendcn Schätzen desTempels und eilte, ohne weiter an seinen Gefährtenzu denken, von der heiligen Stätte. Ein plötzlicherBlitz von dem Berg aus zeigte dem Burbo, derbewegungslos auf der Schwelle stand, den fliehen-den, schwer bcbürdetcn Priester. Er faßte sich einHerz er trat einen Schritt vorwärts, sich ihmbeizugesellcn, als ein furchtbarer Aschenregen ge-rade vor seinen Füßen nicdcrstürzte. Noch einmalbebte der Gladiator zurück. Finstcrniß schloß ihnein. Aber der Regen dauerte fort mit blitzartigerSchnelligkeit; hoch und erstickend stieg der Aschen- !Haufen empor; tödtliche Dünste strömten von dem-selben aus. Der Unglückliche schnappte nach Lust,in Verzweiflung suchte er abermals zu fliehen. -Die Asche hatte die Thür versperrt er schrie lautauf und sein Fuß fuhr vor der kochenden Massezurück. Wie sollte er entkommen? Er konnte nichtins Freie hinausklettern, und wäre er selbst hinaus-gckommen, so vermochte er doch den Schrecken, diedraußen wütheten, nicht zu trotzen. Am bestenwar's, in der Zelle zu bleiben^ die ihn wenigstens !