Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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Unterdessen schritten Glaukus und Nydia durchdie gefährlichen, schreckenvollen Straßen. Der Athe-ner hatte von seiner Retterin erfahren, daß Jonenoch im Haus des Arbaccs scy. Dorthin flog er, siezu erretten, sie zu erlösen I Die wenigen Sklaven,welche der Eghpter zurückgelassen, als er sich inlangem Zug nach dem Amphitheater begab, hattennicht vermocht, der bewaffneten Schaar Sallust'sWiderstand zu leisten, und als nachher der Ausbruchdes Feuerberges erfolgte, waren sic betäubt und er-schrocken in die innersten Winkel des Hauses zusam-men gekrochen. Selbst der lange Aethiopier hatteseinen Posten an der Thür verlassen, und Glaukus,der Nydia außen warten ließ, (die arme Nydia,selbst in solcher Stunde noch den Qualen der Eifer-sucht hingegebcu l) eilte durch die große Halle ohneauf Jemand zu treffen, von dem er das ZimmerJonen's hätte erfahren können. Noch in diesem Augen-blick nahm die Finstcrniß, die den Himmel bedeckte,so rasch zu, daß er seinen Weg nur mit Schwierig-keit zu verfolgen vermochte. Die mit Blumen be-kränzten Säulen schienen zu wanken und zu beben,und jede Sekunde hörte er die Asche knisternd in dasdachlosc Peristyl fallen. Athcmlos eilte er weiterund rief den Namen Jonen's laut aus. Endlichhörte er am Ende einer Gallerie eine Stimmeihre Stimme ihm verwundert antworten!Vorwärts stürzen, die Thür sprengen, Jone in dieArme fassen und aus dem Haus eilen, war für ihn