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kommen! Die entsetzliche Thür, ich glaubte, sie werdesich nie öffnen! und Kalcnns — ach seine Stimmewar wie der sterbende Mensch zwischen Gräbern: —wir mußten warten, — Götter! mir schien es, ganzeStunden seyen verflossen, che Speise und Trank ihmwieder zu einiger Kraft vcrholfcn hatten. Aber Dulebst! aber Du lebst noch! und ich — ich habe Dichgerettet!"
Dieser rührende Auftritt wurde bald durch daseben beschriebene Ereigniß unterbrochen.
„Der Berg! das Erdbeben!" wicderhallte esvon allen Seiten. Die Diener flohen mit den ne-bligen und überließen es Glaukus und Npdien, sichzu retten, so gut sie konnten.
Nicht so bald war die umgebende Gefahr demAthener zum Bewußtseyn gekommen, als sein edlesHerz sich Olinths erinnerte. Auch er war durchdie Hand der Götter von dem Tiger erlöst: sollteer in der Zelle nebenan einem nicht minder schreck-lichen Tod zur Beute bleiben? Nydia bei derHand fassend, stürzte Glaukus durch die Gänge fortund erreichte den Kerker des Christen, der betend aufden Knieen lag.
„Aus, auf! mein Freund!" rief er; „rette Dichund fliehe! siche die Natur ist eine entsctzenvolle Be-freierin!" Er führte den Bestürzten heraus, zeigteihm die Wolke, die, schwärzer und schwärzer, Regenvon Asche und Bimsstein entladend, herannahte