! ^
48
voller Gewalt auf den Helmkamm geführten Hiebdes Eumolpus war Lydon in die Knie gesunken.
»Ilatiet! er hat es!" rief eine gellende weiblich«Stimme; „er hat es, holla!"
ES war die Stimme des Mädchens, die so sehn,süchtig der Tödtung eines Verbrechers entgegen ge'sehen batte.
„Still, Kind," entgegnete Panla's Frau ge-streng, „non Iiollet! — er ist nicht verwundet."
„Ich wollte er war es, wärs auch nur um denalten Sanertvpf Medon damit zu ärgernflüstertedaS Mädchen vor sich hin.
Eben jezt fing Lydon, der sich bisher mit groserGeschiklichkeit und Geistesgegenwart vcrtheidigt hatte,dem kräftigen Angriff des geübten Römers zu wei-chen an; sein Arm ward müde, sein Auge schwind-lig; er athmete schwer n»d mühsam. Abermalshielten die Kämpfer an um Luft z» schöpfen:
„Junger Mensch!" sagte Eumolpus mit leiserStimme, „laß ab; ich will Tuch leicht verwunde»— dann senke Deine Arme; Du hast den Editorund das Volk gewonnen — Du wirst mit Ehrenlosgesprochen werden!"
„Und mein Vater fort und fortsich hin.
ein Sklave„Nein, Tod
bleiben," seufzte Lydon voroder seine Freiheit."
In diesem Gedanken und im Gefühl, daß seineKraft der Ausdauer des Römers nicht gewachsensei, folglich Alles von einer plözlichen verzweifelten