hig gewesen, der Versuchung, Zeuge seines Schik-sals zu sein, zu widerstehen. Einsam unter einemblutdürstigen Haufen von Uiibckauteu, dem Auswurfdes niedern Volk», sah, fühlte der alte Mann nichtsals die Gestalt, die Gegenwart seines SohncSiKein Laut war seinen Lippen entschlüpft, als er ihnzweimal zu Boden falle» sah; nur blässer war ergeworden und seine Glieder hatten gezittert. Abereinen leisen Ruf hatte er ausgestoßen < als er ihnals Sieger erblikte; — ahnunglos des furchtbarenKampfes zu welchem dieser Sieg nur das Vorspielwar.
„Mein tapferer Junge!" sprach er und wischtesich die Augen.
„Zst's Dein Sobn?" fragte ein stämmigerBursche zur Rechten des Nazareners. „Er hat wa-ker gekämpft: sehen wir, wie er sich ferner haltenwird. Hör' einmal, er muß mit dem Ersten, derSieger wird, fechten. Bitte die Götter, alter Knabe,daß dieser Sieger keiner von den Römern und eben-so wenig der Riese Niger sei."
Der alte Mann sezte sich wieder und bedcktedas Gesicht. Das Spiel bot für den Augenblik nichtsAnziehendes für ihn — Lydon war nicht unter denKämpfern. Dock Plözlich durckzukte ihn der Ge-danke, daß der Kampf nur ein zu groses Anrechtauf seine Aufmerksamkeit habe: der Erste der fiel,machte ja dem Lydon Plaz! Er fuhr auf und lehntesich mit gespantem Aug und gefalteten Händen hin-