Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
29
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krrt. Nächst ihnen war Lpdon der anmuthigsteKämpe. Indessen hielt diese Spiegelfechterei nichtüber eine Stande an und erregte keine besonderslebhafte Tbeilnahme, als etwa bei denjenigen Ken-nern der Arena, welchen die Kunst über eine rohereUnterhaltung ging; die Masse der Zuschauer warfroh, als das Vorspiel endigte und das Interessesich zum Schreken steigerte.' Die Kämpfer wurdenjezt in die zuvor bestirnten Paare gereiht; ihre Waf-fen untersucht und das ernstere Spiel des Tages be-gann in tiefster Stille, die nur durch eine voraus-gehende, kriegerische Musik unterbrochen ward.

Häufig ervsnete man die Spiele mit dem grau-samsten von allen: ein Bestiarius (zum Kampf mitden wilden Thieren verdamter Gladiator,) muste;gleichsam als einweihendes Opfer, zuerst sterben.Im vorliegenden Fall jedoch hielt es der erfahren«Pansa für besser, daß das blutige Drama an Inter-esse zu, nicht abnehme; Dem zufolge blieb derKampf Olinths und des Atheners für das Endeaufgespart. Die beiden Reiter sollten zuerst dieArena eiunehmen, dann die zn Fuß fechtenden Gla-diatoren in der vorausbestimten Paarung zugleichauftreten; sofort Glaukus und der Löwe ihre Rol-len in dem blutigen Schauspiel durchführen, undendlich der Tiger mit dem Nazarener das grosc Fi-nale bilden. Der Kenner der römischen Geschichte« iu Bezug auf die Belustigungen der Pompcjanerseine Fantasie beschränken und sich nicht auf jene