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ein paar Lcutc, dic sic morgen nicht mit so heilerHaut betrachten werden!"
„Nun Das ist etwas, um dic Augen zu crlusti-gen," cntgcgnete der Sklave und ließ sich von dernachdrückcndcu Menge geduldig fortschicbcn. „Da ichmorgen nicht zu den Spielen gehen darf, werde ichgut thun, heut Abend wenigstens einen Blick auf dieThicrc zu werfen."
„Jawohl," antwortete sein neuer Bekannter;„einen Löwen und einen Tiger sicht man in Pom-peji nicht alle Tage."
Dic Menge hatte jetzt einen ungleichen, weitenPlatz erreicht, auf welchem, da er bloS dürftig undaus der Ferne her beleuchtet war, das Gedräng fürJeden gefährlich wurde, dessen Glieder und Schul-tern nicht unter einen Volkshaufcn paßten. Nichtsdesto weniger erschienen gcrad die Weiber, — vielevon ihnen mit Kindern auf den Armen oder selbstan der Brust, — am entschlossensten, sich einen Wegzu bahnen, und der kreischende Ruf ihrer Klagenoder Schcltwortc tönte laut über dic fröhlichenmännlichen Stimmen hinaus. Doch vernahm manunter ihnen auch den Ton eines jungen Mädchens,die in ihrer Freude zu glücklich zu scpn schien, umdie Beschwerlichkeiten des Getümmels zu fühlen.
„Ach," rief sie einigen ihrer Begleiterinnenzu, „hab's Euch ja stets gesagt; behauptete immer,wir würden einen Menschen für den Löwen bckom-