Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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schcrstamm neu beleben, das Haus meiner gekröntenAhnen auf noch größer» Bahnen fortführcn, und inJonc'S edlem Herzen das dankbare Bewußtsein wecken,daß fie das Loos eines Mannes thcilc, der, fern vonder alten Faulniß dieser Sklavcnwclt, die Elementeursprünglicher Größe wieder hcrvorruft und in Einermächtigen Seele die Eigenschaften des Propheten unddes Königs vereint."

Von diesem triumphircndcn Selbstgespräch wurdeArbaccS wcggcrufcn, um dem Gericht über den Athe-ner beizuwohncn.

Die abgc-magertc, bleiche Wange seines Opfersrührte ihn weniger als die Festigkeit seiner Nervenund die Unerschrockenheit seiner Stirn; denn derEgppter war ein Mensch, der nur geringes Mitleidmit dem Unglück, aber ein starkes Mitgefühl für dieKühnheit empfand. Die Verwandtschaft, die »nS anAndere bindet, entspricht stets den Eigenschaftenunseres eigenen Wesens. Nicht so sehr über dasUnglück seines Feindes, als über den Math, womiter das Unglück trägt, vergießt der Held eine Thräne.Wir Alle sind Menschen, und auch Arbaces hatte,trotz all seiner Frevel, seinen Antheil an unferngemeinsamen Gefühlen, gehörte unserer gemeinschaft-lichen Muttererde an. Wäre von Glaukus nur daSschriftliche Gcständniß des Mordes zu erhalten gewe-sen, das ihn noch sicherer als ein fremder Urtheil-spruch aus Jone's Brust verbannt und die Möglichkeitkünftiger Entdeckung wcggerä'umt haben würde, der