Eine Nation soll nur da vertrauen, wo die Macht,den Kontrakt zu brechen, fehlt. Der Unterschiedzwischen Vertrauen in eine despotische und Vertrauenin eine repräsentative Regierung ist der: bei dererster» hoft man Alles von der Tugend der Beherr-scher; bei der leztern will man nichts der Möglich-keit ihrer Irrthümer überlassen, was man derselbenirgendwie entziehen kann.
Die unbedingte Foderung des Vertrauens inMänner, die sich keine zwei Tage lang gleich sind,ist weder vernünftig noch gerecht. Ihr selbst habtdas Vertraue» in sie verloren: warum sollten alsoEure Repräsentanten Alles einem Schatten opfern,der, wie im Falle Peter Schlemiehls, von seinemKörper — d. h. Euch, getrent ist?