Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
125
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das Vermögen und den Titel zusammenbringcn? cswürde ihr den Rang sichern, cs würde alle meineWünsche verwirklichen — alle meine Pflichten."

„Aber," sagte Lady Bargrave mit unverkennbarerUebcrraschnng, „wenn ich Sic recht verstehe, die Un-gleichheit der Jahre..."

„Und was ist dicß, was ist dicß Lady Vargrave?ist keine Ungleichheit der Jahre zwischen uns — einegrößere als zwischen Lnnilcy und dem großen Mäd-chen? Lnmlcy ist ein junger Mann noch, ein jungerMann, fünfnnddrcißig Jahre alt — er wird wenigüber vierzig, wenn sic sich heirathcn; ich stand zwischenfünfzig und sechzig, als ich mich mit Ihnen vermählte,Lady Vargravc und ich schmeichle mir, ich habe michals ein trefflicher Gemahl erwiesen."

„In der That, ja; dennoch aber..."

„Ich mag eS nicht gern, daß sich Knabe undMädchen heirathcn; ein Mann sollte älter sey» alsfeine Frau. Aber Sic sind so romantisch, Lady Var-grave. Ucberdicß ist Lnmlcy so munter, sicht gut ansund ist gut erhalten. Es hätte wenig gefehlt, so hätteer ein anderes Vcrhältniß angeknnpft; aber das hater sich jetzt hoffentlich aus dem Sinn geschlagen. Sicmüssen Geschmack an einander haben. Sie werden mirnicht widersprechen, Lady Vargravc und wenn miretwas znstößt — das Leben ist etwas Unzuverlässiges..."

„O, sprechen Sie nicht so, mein Freund, meinWohlthätcr!"

„Nun freilich," fuhr seine Lordschaft in mildem