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Drittes Kapitel.
Hundert Väter würden an meiner Stelle Dir sagen,da Du van edler Abkunft bist, solltest Du einen Edel-mann hcirathcn. Ader ich sage nicüt so; ich will nichtmein Kind einem Borurtheil opfern.
^ Kohcbue.
Beeilt Euch, Herr, denn unser aller HeilHängt dran, daß mau dem tücd'schen Mann thut Einhalt.. Shakespeare. Heinrich VI.
O, daß der Liebe Frühling immer wechselnd.Gleich des Apriltags Herrlichkeit uns funkelt lEr zeigt die Sonn' in ihrer vollen Pracht,
^ Bis plötzlich eine Molk' ihr Licht verdunkelt.
Shakespeare. Die beiden Edellente von Verona.
Als Maltravers wieder in seinem einsamen Ge-mach sich befand, versank er wie in einen Traum. Erhatte einer Aufwallung gehorcht, die vielleicht un-widerstehlich, aber mit der das Gewissen seines Herzensnicht ganz zufrieden war. Eine Stimme flüsterte ihmzu: „Du hast sie und dich getauscht — Du liebst sienicht!" Umsonst rief er sich ihre Schönheit, ihre An-muth, ihre» Geist zurück — ihre leidenschaftliche undschwärmerische Neigung für ihn — die Stimme cr-wicdertc immer: „Du liebst sic nicht. Sage für immerLebewohl Deinen schönen Träumen von einem Leben,