die jüngeren Gäste mit Bcihülfc der benachbarten Fa-milien, oft einen Tan; ans in einem, neben demSpeisesaal auf kurze Zeit erbauten Pavillon. Ernsttanzte nie. Florcnce that cs anfänglich. Aber einmal,wie sie im Gespräch mit Maltravers begriffen stand,als ein munterer Gardcoffizicr kam, sie ihrer Zusagegemäß zum Walzen abzuholcn, glaubte sic zu ihrer Uebcr-raschung in Ernsts Gesicht einen finstern Wechsel derMime» zu bemerken.
„Walzen Sic nie?" fragte sie ihn, während derGardcoffizicr eine Ecke suchte, wo er sicher seinen Hutablegen konnte.
„Nein," sagte er; „doch hätte cS nichts Unziem-liches, wenn ich walzte."
„Aber Sic meinen, wenn ich walze?"
„Verzeihen Sie — ich habe das nicht gesagt."
„Aber Sic denken cs."
„Nein, wenn ich es überlege, so bin ich vielleichtfroh, daß Sie walzen."
„Sic sprechen Räthscl."
„Nun denn, ich meine, Sic sind gerade die Frau,in welche ich mich nie verlieben möchte. Und ich fühle,daß die Gefahr sich verringert, wenn ich sehe, wieSic eine meiner Illusionen zerstören, oder, sollte ichvielmehr sagen, eines meiner Vorurthcilc angrcifcn."
Ladp Florcnce crröthctc; aber der Gardcoffizicrund die Musik ließen ihr keine Zeit zur Antwort.Aber sic walzte nach diesem Abend nicht mehr. Sic warunwohl — sie erklärte, das Tanzen scy ihr verboten,