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Aber cs ist mir jetzt viel besser." Mit diesen Wortenversuchte sic zu gehen; aber ihre Anstrengung warvergeblich — sic wurde noch blässer, und obgleich sicmit innerem Kampf einen Schrei unterdrückte, rolltenihr doch die Thräncn die Wangen herunter.
So seltsam es klingt — Maltravcrs war nie sogerührt gewesen; die Thräncn standen ihm selbst auchim Auge; er hätte sic gern in seine» Armen fortge-tragen, aber, obgleich sic ein Kind war, hielt ihndoch ein seltsames Gefühl von innerer Sckcue zurück.Vielleicht erwartete es Margaret von ihm, denn sicsah ihm starr ins Gesicht, che sic sich eine Last aufzu-bürdcn versuchte, der ihre Kraft — sic war eine kleineund schmächtige Person — weit nicht gewachsen war.Rach einer Pause jedoch lud sic ihre Schutzbefohleneauf, die, ihrer Thräncn sich schämend und beinaheüberwältigt von Schmerz, ihren Kopf an der Brustder Frau verbarg, und Maltravcrs schritt neben ihrher, während sein gelehriges, gutgesebultcs Pferd ineiniger Entfernung folgte, jeden Augenblick die Vorder-fuße auf den Rain setzte und ein Maulvoll Blättervon dem Gehege abfrctzte.
„Oh Margaret!" sagte die kleine Leidende —„Ich kann cs nicht aushaltcn ! wahrlich, ich kann nicht!"
Und Maltravcrs bemerkte, daß Margaret denbeschädigten Fuß ohne Unterstützung hatte hinabhängenlassen, so daß der Schmerz wirklich beinahe unerträg-lich scpn mußte. Er konnte sich nicht länger halten.
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