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sie, die Bänder, welche ihn am Kopf befestigte», auf-zuknüpfcn. Ein schwacher Wind erhob sich, als beieiner Windung der Landstraße die Gegend offenerwurde, und warf plötzlich den Hut von dem ihm ge-bührenden Platz — beinahe vor die Hufe von ErnstSPferd. Das Kind sprang natürlich dem Ansreisscr»ach, ihn zu Haschen, und sein Fuß glitt den Rainhinunter, der, ziemlich steil, die Landstraße cinfaßtc;sie stieß einen leisen Wchruf aus. Absteigen — denFlüchtling cinfangcn — und ihn der Besitzerin wiedereinhändigen, war bei Ernst das Werk eines Augen-blicks ; das arme Mädchen hatte den Knöchel verrenkt,und lehnte sich hilfebedürftig auf ihre Dienerin. Aberals sic die Besorgniß und beinahe Angst auf demGesicht des Unbekannten bemerkte (und ihr Schmerzens-schrei hatte ihm im buchstäblichen Sin» ins Herz ge-schnitten , in so hohem, unerklärlichem Grade hatte sieseine Theilnahme erregt), machte sie eine Anstrengungzur Sclbstbczwingnng, wie sie in ihren Jahren nichtleicht Vorkommen dürfte, und versicherte ihn mit er-zwungenem Lächeln, sic habe nicht viel Schaden ge-nommen — cS sep nichts — sie scp jetzt eben zuHanse.
„Oh Miß!" sagte die Dienerin, „gewiß ist Ihnenrecht schlimm. Um Gotteswillen, wie zornig wird derHerr scyu. Meine Schuld war cs nicht — nicht wahrSir
„Oh nein! cs war nicht Eure Schuld Margaret;fürchtet Euch nicht — Papa soll Euch nicht schelten.