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Dichters; und wenn dem so ist, so erkauft er denGenuß der flüchtigen Stunde um einen furchtbarenPreis."
„Nein," sagte Lady Fkorcncc gleichgültig; „er isteiner von den Menschen, bei welchen die Phantasiedie Stelle des Herzens vertritt. Und wenn ich ihmzu einer Begeisterung helfe, so wird cs für ihn gleicheWonne scyn, ob seine Leier von Hoffnung oder vongetäuschter Erwartung tönt. Die Süßigkeit seinerVerse wird ihm Ersatz scyn für jede Bitterkeit imwirklichen Leben."
„Es gibt zwei Arten von Liebe," antwortete Mal-travcrs, — „Liebe und Selbstliebe; die Wunden derletzteren sind oft am unheilbarsten bei Solchen, dieam unverwundbarsten für jene erscheinen. Ach, LadyFlorcnce, hätte ich das Recht, den Ermahncr zu spielen,ich würde mir eine Warnung erlauben, wie sehr Sicsich auch dadurch beleidigt fühlen möchten."
„Und die wäre — ?"
„Der Koketterie zw entsagen."
Maltravcrs lächelte zu diesen Worten, aber ernst— und zugleich trat er leise weg. Aber Lady Flo-rcncc legte ihm die Hand auf den Arm."
„Mr. Maltravers," sagte sie sehr sanft und miteinem gewissen Zittern in der Stimme, „thue ich Un-recht , wenn ich ihnen sage, daß Ihre gute Meinungmir sehr am Herzen liegt? Bcnrthcilen Sie mich nichtrasch und hart. Ich bin erbittert, mißmuthig, un-glücklich. Ich habe keine Sympathie mit der Welt.