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„Allianz!" sagte der König, der nnr_dieß Eine Wortaufgefaßt hatte. „Bon was sprichst Du, Herr Graf?"
„Diese Botschaften werden Alles erklären, meinFürst. Dieser Brief von meiner Lady der Königin Mar-garetha, niid dieser von Eurem erlauchten Sohne, demPrinzen von Wales."
„Edward! mein Edward!" rief der König mit einemAusbruch von Baterzärtiichkeit. „Du hast ihn also gese-hen? — Ist seine Gesundheit gut? Ist er munter undlebenSinuthig?"
„Er ist kraftvoll und schön, und vielversprechend, undtapfer wie seines Ahns Schwert."
„Und weiß er — weiß er auch, daß wir Alle derThon des Töpfers iu den Händen Gottes sind?"
„Mein Fürst," sagte Warwick verlegen, „er hat soviel Frömmigkeit, als einem christlichen Ritter und wür-digen Fürsten geziemt."
„Ach!" seufzte der König, „Ihr Waffenmänner habtsonderbare Gedanken über diese Sachen;" und die Seide-faden der Briefe dnrchschneidend, wandte er sich von War-wick ab. Sich das Angesicht mit der Hand verschüttend,ließ der Graf seinen scharfen Blick auf den Zügen derKönigs verweilen, während der Letztere, näher an den Tischrückend, die Briefe las, welche ihm seine neue Verschwä-gerung mit seinem alten Feinde meldeten.
Aber Heinrich war zuerst so ergriffen beim Anblickvon Margaretha'S wohlbekannten Schriftzügen, daß er