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solltest Du Deine Freiheit, — ja, Dein Leben, wenn iches will! — verlieren um eines Dinges willen, das Dirden Haß und Abscheu und Fluch der Menschen eingebrachthat?"
„Bist Du ein Christ und ein Mönch, und kannst michdieß fragen? Wurden nicht Christen von wilden Thierenzerrissen, am Pfahle verbrannt, und auf Rösten gebratenum ihres Glaubens willen? — Schurke! das Heiligstewird immer vou den Menschen verfolgt! Lies DeineBibel!"
„Die Bibel lesen!" rief Buugey in frommen Ent-setzen über einen solche» Rath, „Ha, Lästerer, jetzt Hab'ich Dich! Du bist ein Ketzer und Lollharte! — Holla —hieher!"
Der Mönch stampfte mit dem Fuß — die Thüre gingauf, aber zu seinem Erstaunen und Schrecken erschiennicht der grimmige Kerkermeister, sondern die Herzoginvon Bedford selbst, und vor ihr Nicholas Alwhn.
„Ich habe Euer Gnaden die Wahrheit gesagt -seht Lady!" schrie der Goldschmid. „Elender Betrüger,wo hast Du dieses weise» Mannes Tochter versteckt?"
Der Münch wälzte seine verblüfften, kugelartigenAugen in bestürzter Betäubung von NicholaS auf Adam,von Adam auf die Herzogin.
„Herr Mönch," sagte Jacguetta mild, denn siewünschte die Rivale von Magiern zu versöhnen, — „wassoll diese Verletzung des Gesetzes in zu weit getriebenemEifer? Ist es wahr, daß Du, wie Meister Alwyn be-