Gefahr und Mißhandlung sie erreicht, so hast Du in derwetten Welt keinen Freund, über dessen Dienste Du lebens-lang unbeschränkter gebieten dürftest als über die wei-nigen."
„MeinLord," sagte Alwhn trocken, „ich brauche keineFreunde! So jung ich bin, habe ich doch lang genug ge-lebt, um zu sehen, daß Freunde dem Glücke folgen, abernicht es machen! Ich will dteß arme Mädchen und ihrenehrenwerthen Vater aussuchen, und wenn ich meinen letz-ten Groschen auf die Nachforschung verwenden müßte!Schafft mir nur einen Befehl Vom König, der das Gesetzzu meiner Verfügung stellt, und selbst Ihre Gnaden vonBcdford ciuschüchtert — so mache ich mich verbindlich fürdas Nebrige!"
Hastings, sehr erleichtert, würdigte des GoldschmidSwiderstrebende Hand seines Händedrucks; und ihn einigeMinuten allein lassend, kehrte er mit einem Befehl vomKönig zurück, welcher Alwyn bestimmt und nachdrücklichgenug schien. Dann entfernte sich der Goldschmid, suchtezuerst den Mönch auf, fand ihn aber nicht zu Hause.Bungey hatte, nach seiner Gewohnheit, die Schlüssel sei-nes gcheimnißvollen Zimmers mit sich genommen. Danneilte Alwyn überall herum, Leute zu werben, welche insolch einer Nachforschung erfahren waren, und sie selbst ineigener Person zu leite». Im Tower verfloß der Abendin geschäftiger Unruhe und Aufregung, unter den letztenVorbereitungen zum Aufbruch : die Königin, schon weitvorgerückt i» ihrer Schwangerschaft, sollte, wie schon