Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
58
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sichcrung von ihrer fleckenlosen Keuschheit. Aber er zu-kertc wegen des geheimnißvollen Verschwinden«, undwußte nicht, von Wem er die Schlinge hcrlcitcn sollte,bi« Hastings' Scharfblick plötzlich der Spur der Wahr-heit wenigstens nahe kam.Die Herzogin von Bedford,"sagte er,deren Aberglauben immer steigt, je mehr dieGefahr steigt, mag gewünscht haben, einen so großenGelehrten, der für einen Astrologen und Magier gilt,wieder zu gewinnen wenn dieß, so hat es keine Gefahr.Andererseits hat ihr Günstling, der Mönch, immer eineneifersüchtigen Groll gegen den armen Adam gehegt, undmag bemüht gewesen sehn, ihn der Nachforschung IhrerGnaden zn entziehen daraus mag Belästigung fürAdam, aber sicherlich keine Gefahr für Sybille erwachsenscyn. Höre, Alwyn D» liebst das Mädchen als einEhrenmann, und" Hastings stockte denn so ist dieschwache menschliche Natur, daß , obgleich er innerlichSybillen für immer entsagt hatte, er doch noch nicht ruhigden Gedanken ins Auge fassen konnte, sie einem Neben-buhler zu überlassen.Du liebst sie," begann er wieder,kaltblütiger,und Dir kann ich daher mit Zuversicht dieNachforschung anvcrtrauen, welche Zeit, Umstände undmeine Pflicht als Soldat selbst anzustellen mir verw-eh-ren. Und glaube oh! glaube, daß ich dieß nicht ver-möge einer Leidenschaft sage, welche Deine Eifersuchterregen könnte, sondern vielmehr mit der reinen heiligenLiebe eines Bruders: wenn Du sie in Sicherheit bringenund ihr einen AukenthaltSor! verschaffen kannst, wo keine