Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
53
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er umsonst gewonnen und verführt hatte, und ihr endlichehrlich und fest zu erklären:Ich kann Dich nicht hei-rathen. Vergiß mich, und lebewohl!"

Ohne Zweifel beschwor sei» gelehrter und flnnreicherGeist sanftere Worte als diese, und künstlicher verbrämtePerioden, »m die Wahrheit zu umhüllen und aufzustutzcn.Aber in diesen zwei Sätzen war die Wahrheit enthalten.Er langte an dem Pächterhaus an er trat hinein eswar ihm wie eine Gnadenfrist, daß ihm nicht die hüpfen-den Schritte Sybillens zur Bewillkommnung entgegenkamen. Er saß in dem bescheidenen Zimmer und warteteeine Weile in Geduld keine Stimme ließ sich hören.Das Schweigen befremdete und beunruhigte ihn endlich.Er schritt weiter. Er begegnete der verwittwetcn Gigen-thümerin des HanseS, welche weinte; und ihre erste Be-grüßung bereitete ihn auf das vor, was vorgesallen war.Oh, mein Lord, Ihr kommt gewiß, mir zu sagen, daß Siewohlbehalten sind daß Sie nicht in die Hände ihrerFeinde gefallen der gute Gentleman, so sanft diearme Lady, so schön!"

Hastings stand da wie vom Blitz gerührt einigeweitere Worte erklärten Alles, was er schon errathe» hatte.Ein fremder Mann war am Abend zuvor im Hause ange-kommen, und hatte Adam und seine Tochter gebeten, ihnzu dem Lord Hastings zu begleiten, welcher vom Pferdabgeworfen worden scy, und sich jetzt in einem Bauern-haus in der Nähe befinde nicht gefährlich beschädigt,aber nicht im Stande, fich weiter bringen zu lassen, und