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Schrecke»; „besinne Dich wohl! bedenke, was Du erstgestern Abend gesagt hast! Dieser König so heftig —mein Name so verhaßt! Nein — nein! verlaßt mich.Fahre wohl für immer» wenn es so recht ist» wie dennrecht sehn muß, was Dn und mein Vater dafür erklärt.Aber Dein Leben — Deine Freiheit— Deine Wohlfahrt
— die find mein Glück, und Du hast kein Recht sie zugefährden!" Und sie sank vor ihm auf die Kniee. Erhob sie auf und preßte sie an sein Herz; dann sie ihresVaters Armen übergebend, sagte er mit einer von Rüh-rung fast erstickten Stimme;
„Nicht als Peer und als Ritter, sondern als Mannmache ich mein Recht auf Herd und Heimath geltend!Mag Edward finster schauen — seine Gaben zurückneh-men — mich von seinem Hofe verbannen — Du bistMehr Werth als das Alles! Erwarte mich — seufze nicht
— weine nicht, lächle, bis wir uns Wiedersehen!" Mitdiesen Morten verließ er sie — eilte zu dem Stall, wosein Pferd stand, zäumte es mit eigner Hand, und rittdann mit der Eile eines Mannes, den Leidenschaft sporntund hetzt, dem Tower in London zu.
Aber als Sybille aus ihres Vaters Armen empor-fuhr,, wie sie die verhallenden Hufschläge des den Gelieb-ten forttragenden Rosses hörte, um zu horchen und zu hor-chen auf den letzten Laut, der von ihm zeugte, da trafihr Auge auf eine schreckliche Erscheinung, die ihr immerLeid und Entsetzen verkündete. Jenseits des Geheges umden Obstgarten, das ihre Gestalt, aber nicht ihr wohl-