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Gegenüber der Kraft und Gewalt von Adams Be-schwörung. der mit ausgestreckter Hand, Schmerz undQual, aber zugleich einen gebieterischen Ausdruck in sei-lten Zügen, dastand, ließ den begabten Liebhaber all seineKunst und Selbstbeherrschung im Stich, und er war wieein Bezauberter.
Er blieb im buchstäblichen Sinne stumm, gab keineAntwort, — bis plötzlich der Anblick Sybillens, die,überrasch! über diese ungewohnte Unterredung, aber ihrenGegenstand und ihre Beschaffenheit nicht ahnend, jetztaus dem Hause kam, ihn erleichterte und stärkte; und seinerster Gedanke war auch jetzt, wie immer, würdig undedel, und zeigte, wiewohl in trüber Dämmerung, welchein herrliches Wesen er hätte werden können, in einerZeit geboren und unter Menschen erwachsen, welche denGedanken und die Regung zur That und Gewohnheit er-zogen hätten!
„Wackrer alter Mann!" sagte er, die noch gebiete-risch erhobene Hand küssend — „Du hast gesprochen, wiees Dir geziemt; und meine Antwort will ich Deiner Toch-ter sagen." Dann zu der verwunderten Sybille eilend,fuhr er fort: „Dein Vater sagt mit Recht, daß ich nichtso, zweideutig und heimlich, dieß Haus besuchen sollte,das beglückt und gesegnet ist durch Deine geliebte Gegen-wart — ich gehorche; — ich verlasse Dich, Sybille. Ichgehe zu meinem König, als ein Manu, der ihm lang undtreu gedient hat, und der als seinen Lohn — D i ch verlangt!"
„Oh, mein Lord!" rief Sybille in großmüthigem