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»Ich habe sic seit Monaten nicht gesehen," versetzteder Edelmann mit einem leisen Wechsel des Ausdruck«des Gesichts. „Sic ist auf einem ihrer Güter im Westen.Man sagt, ihr Lord sey ernstlich krank, und die Lady Bon-ville ist eine fromme Heuchlerin und spielt die zärtlicheGattin. Aber genug von diesen alten, abgelebten Erinne-rungen. Dein Vater grämt er sich noch um sein Heureka?ich kann keine Spur davon auffinden."
„Sieh," sagte Sybille, wieder an ihre Kindespflichtund Liebe gemahnt, und auf Warner deutend, wie sie jetztdem Hause näher kamen; „Sich, er gestaltet ein neuesHeureka aus seinen Gedanken!"
„Wie geht es, lieber Warner?" fragte der Edelmann,des Gelehrten Hand ergreifend.
„Ha!" rief der Gelehrte, aufstehend, wie er seinenmächtigen Beschützer erblickte. „Bringst Du Nachrichtenvon ihm? Dein freudiges Auge sagt es mir, — nein —nein — Dein Antlitz verändert sich! Man hat es zer-stört ! O daß ich noch einmal jung seyn könnte!"
„Was!" sagte der kluge Mann der Welt, erstaunt.„Wenn Du wieder eine Jugend vor Dir hättest, würdestDu derselben Täuschung Dich hingeben, und wieder einLeben der Mühsal, der Verfolgung, der Mißhandlungdurchmachen?"
„Mein edler Sohn," sagte der Philosoph, „für dieStunden, wo ich die Mißhandlung, die Verfolgung, dieMühsal bitter empfunden habe, entschädigen mich dieTage und Nächte, wo ich nur Hoffnung, Ruhm und