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„Ha! und doch, welchen NLthcn einer ihr verglei-chungsweise Fremden kann Jsabella ihr Ohr leihen ? Selbstwenn Edward, oder vielmehr seine verschmitzte Elisabethdiese Kammerfrau aufgestiftet hätte, unsre Tochter könntedoch nimmermehr, selbst nicht in einer Stunde des zorni-gen MißmuthS, auf die Botschaften unsrer Feinde, die unsentehrt haben, horchen."
„Nein, aber ein schmeichelnder Mund nährt und hegtoft durch Loben und Preisen den irrenden Gedanken. Isa-bel hat, mein theurer Lord, Etwas von Deinem Muthund hochstrebenden Herzen, und von ihrer frühen Kindheitan hat ihr hochfahrender Geist, hat der Charakter selbstihrer majestätischen Schönheit ihr die Ueberzeugung ge-geben, daß ihr ein glänzenderes Schicksal, eine größereMacht bestimmt seyen, als unsrer sanfteren Anna. Zeitund Nachsicht, Richard, und die Zärtlichkeit der großmü-thigen Schwester, wollen wir hoffen, werden die Eifersuchtder in ihren Erwartungen getäuschten Herzogin besiegen!"
„In der That, der Himmel sey gebeten, daß dieß sogeschehe! Jsabellens Gewalt über Clarence ist groß undkönnte leicht gefährlich werden. Wenn sie sich doch dazu»erstehen wollte, mit Dir und Anna in Frankreich zu blei-ben! Ihren Gatten wenigstens, scheint es, habe ich über-zeugt und zufrieden gesteckt. Seine leichtere Natur, ver-gnügt über die großen ihm winkenden Guter, über dasSpielzeug viceköniglicher Gewalt, sühnt sich aus mit demVerlust einer Krone, die, so fürchte ich, er nie recht zutragen vermöchte. Denn je genauer ich in unsrem ver-