Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
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derBetheiligten sie mitNothwendigkeit herbeiführte. DieSchlauheit Ludwigs die Thatkrast und Liebe des Prin-zen Edward die Vorstellungen aller ihrer Verwandtenund Freunde bestegten/ obwohl nicht ohne wiederholteKämpfe, Margarethens Widerstreben gegen eine nähereVerbindung zwischen Warwick und ihrem Sohn. DerGraf verstand sich nicht dazu, persönlich in dieser Ange-legenheit aufzutreten. Er überließ sie, wie ihm geziemte,Ludwig und dem Prinzen, und empfing endlich aus ihrenHänden die Anträge, welche bas Bündniß bestätigten,und die Entwürfe seiner Nachsucht zur Reife brachten.

Auf das heilige Kreuz in St. Mariens Kirche zuAngerS schwur Lord Warwick, ohne Wanken und Wechseldie Partei König Heinrichs zu halten. Vor demselbenheiligen Symbol schwuren König Ludwig und sein Bru-der, der Herzog von Guienne in grobe Leinwand geklei-det, aus allen ihren Kräften den Grafen von Warwick zuGunsten König Heinrichs zu unterstützen; und Margare-tha legte einen Eid ab, den Grafen als treu und wahr-haft zu ehren, und ihm nie wegen früherer Thaten Vor-würfe zu machen.

Dann wurden die Artikel der Heirath zwischen PrinzEdward und Lady Anna unterzeichnet die Letztere solltebei Margaretha bleiben, aber die Heirath nicht eher voll-eine Bestätigung der Angaben derjenigen Historiker ist, welchein Abrede stellen, daß er auf Margarethens Befehl enthäut!,tet ward/' Die wichtigsten Umstände und Aeußerungen beidieser Besprechung gründen sich auf historische Thatsachen.