Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen
 

!8S

und die Leiden der Armuth erduldet harten, und die jetzt,in der Hoffnung aus bessere Tage, sich wieder um ihreKönigin schaarten. Da waren dis Herzoge von Tretenund Somerset mit beschmutzten, abgetragenen Klei-dern ! manchen Tag hatten diese großen Lords hun-gernd selbst die Brosame des ÄettlerS entbehrt! * Dastand Sir John Fortescue, die patriarchalische Autoritätunserer Gesetze, der seine berühmte Abhandlung eigensfür den jungen Prinzen verfaßt hatte, der nur zu sehr diekriegerische llebung mit Lanze und Schwert, und die Er-holung des ritterlichen Gesanges liebte. Da waren Ja-sper von Pembroke, und Sir Henry RouS, und der Grafvon Devon, und der Ritter von Lytton, dessen Haus insteter Reihe von Vater und Sohn dem Schicksal, derLancastrischen Rose sich angeschloffen hatte;"' und inscharfem Contraste mit den nüchternen Trachten der Ver-bannten glänzten die Juwelen und der Goldstoff, welchedie glücklicheren Ausländischen schmückten, Fern, Grafvon Vaudemonte, Margarethas Bruder, der Herzog vonCalabrien, und die stattliche Gestalt des Sir Pierre deBrezv, welcher Margarethen aus ihren letzten unglückli-chen Feldzügen mit all der Hingebung eines Chevaliers

' Philipp de Comines erzählt, er habe selbst die Herzoge vonEreter und Somerset in den Niederlanden in so jämmerlichem Auszug gesehen, wie gemeine Bettler.

" Sir Robert de Lytton war Einer der mächtigsten Ritter derZeitj und nachmals, nach Perkin Warbest, Einer der Mi-nister. welchen Heinrich VII. am meisten vertraute.