Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
63
Einzelbild herunterladen
 

seiner Reue; seine strafbare Leidenschaft ist zu Asche ver-brannt, und er seufzt jetzt der genußsüchtige Edward um ein leichteres Liebchen. Ich kann mich nicht mitClarence, noch weniger mit den Lancastriern verbünden.Meine Geburt macht mich zu einer Stütze des Thronesvon Bork daß ich ihn bewache und schütze als eineErbschaft, die, (Wer weiß,) noch an die Meinigcn fallenkann ja, an mich selbst. Und beherzige wohl meineWorte! Wenn Warwick einen brudermörderischen Kriegversucht, so ist er verloren: wenn er andrerseits sich zubeugen im Stande ist unter die Hände Margarethens,befleckt von seines Vaters Blut, so wird der Erfolg einerStunde schließen mit lebenslanger Demüthigung undErniedrigung. Ein dritter Weg ist noch übrig, und die-sen Weg hast Du mit weisem und loyalem Sinne ange-deutet. Laß ihn auf die Rache verzichten, wie ich es thue,und ohne auf einem Bekenntniß und einem Pater pee-esvi zu bestehe», wie sie kein König, am wenigsten KönigEdward von Plantagenet herstammeln kann, laß ihn An-erbietungen annehmen, wie sie sein Oberherr ihm machenkann. Seine Titel und Schlösser sollen ihm wieder erstat-tet, Besitzungen, denen gleich, die Du verloren, Dir an-gewiesen werden, und all mein Lohn, (wenn ich diesenFrieden unterhandle,) wie all mein Ehrgeiz, sey seinerTochter Hand! Bedenke Dir Ließ und um des Friedensund Wohles des Reichs willen beschränke so alle DeineEntwürfe und Plane, mein Lord und Vetter!"