Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
59
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Richard," erwiederte Montag».Weißt Du nicht, wieoft er gesagt hat, beim guten Heiligen, George, wennGloucester sich mit mir verbünden wollte, ich wollte Ed-ward lehren, daß wir Alle Eines Mannes Sohne sind,die mehr vorgezogen und befördert werden sollten, alsFremde von seines WctbeS Blut."

Richards Gesicht verrieth einen Augenblick getäuschteErwartung; aber er sagte trocken:Also wurde WarwickVorschlägen, daß Clarence König werden sollte?" Unddie großen Barone, und die ehrlichen Bürger, und diehandfesten Deoinen würden, meint Zhr, nicht entsetzt understaunt dastehen über ein Manifest, das nicht erklärte, dieDynastie Uork sey verdorben und faul, sondern nur, derjüngere Sohn solle den älteren verdrängen und ersetzender jüngere Sohn, bemerkt das wohl, der nicht nur un-bekannt im Krieg und unreif und grün im Rath, son-dern auch leichtsinnig, ausgelassen, schwankenden Sinnesist nicht fein von Witz, nicht entschlossen zur That,wie der seyn sollte, der so hohe Gedanken hat! Mon-tag»! das ist ein eitler Traum!" Richard hieltinue, und fuhr dann in leiserem Tone, wie mit stch selbstredend, fort:Oh I nicht so, nicht so werden Könige umihren Thron betrogen ein Borwand muß die Men-schen blenden sage, sie seyen illegitim sie seycn zujung zu schwach irgend etwas der Art schlüpfeunvermerkt an ihre Stelle und dann nur keinenKrieg, nur keinen Krieg. Du tüdtest sie nicht sieverschwinden!" Des Herzogs Gesicht, wie er dieß