Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
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innerung an meines königlichen Gebieters frühere Freund-lichkeit und Liebe über mich vor Allem der Gedankean die feierliche Verlobung zwischen seiner Tochter undmeinem Sohn; und ich fühle, (nunmehr die erste Auf-wallung natürlichen Zornes über eine meiner Nichte an-gethane Beschimpfung etwas abgekühlt ist,) daß, wennWarwick wirklich landete, ich beinahe meinen Bruder umdes Königs willen vergessen könnte."

Beinahe!" wiederholte Richard lächelnd.

Ich bin aufrichtig gegen Euer Hoheit, und sagenur, wie es mir umS Herz ist. Ich möchte sogar jetztnoch mich der Hoffnung hingeben, daß durch Eure Ver-mittlung der König sich bereden lassen dürfte, solche Zu-geständnisse und Entschuldigungen anzubieten, wie sieihm in Wahrheit nicht zur llnehre gereichen würden ge-genüber dem Bater der Lady Anna und seinem eignenVetter; und daß mir noch, ehe es zu spät ist, die bittreWahl erspart werden dürfte zwischen den Banden desBlutes und meiner Nnterthanenpflicht gegen den König."

Aber wenn diese Hoffnung, (die ich von Herzens-grund theile,) fehlschlägt, und Edward, man muß ge-stehen» könnte kaum einem Brief, viel weniger einem Bo-ten, das Bekenntnis; eines Verbrechens anvertrauenwenn dieß fehlschlägt, und Euer Bruder landet» und ichschlage mich auf seine Seite, aus Liebe zu Anna, derenHand als Braut mir zugesagt würde welchen Königzu wählen würde er England anffordern?"

Der Herzog von Clarence liebt Euch innig, Lord