Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
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rinmädchen hatte Sybille sich zurückgezogen, ohne daß siemehr das Fenster, das sie geöffnet, zu schließen Wagte,und die Weiber, sich auf eine Bank setzend, begannen ihrelangen Haare zu schlichten, und ihre Kleider von den Spu-ren von Stroh und Wust zu säubern, welche die Beschaf-fenheit ihres Lagerorts errathen ließen,

„Ho, Mädchen!" sagte der feite Wirth, „Ihr wer-det mich, hoffe ich, für Kost und Beit bezahlen, indemIhr mir Eure Geschicklichkeit zeigt. Ich habe dort obenzwei recht achtbare Gäste, deren Fenster auf den Hof geht,und zu deren Ergotzlichkeit Ihr beitragen könnt,"

Sybille zitterte und schmiegte sich an ihres VatersSeile,

„Und," fuhr dcrWirth fort, „wenn ihnen das Dröh-nen Eurer Instrumente gefällt, so kann es Euch einenGroschen oder Mehr einbringen, zur Unterstützung fürunterwegs. Beiläufig — wohin wollt Ihr Dirnen?"

„Zu einem prächtigen lustigen Jahrmarkt," antwor-tete die unheimliche Stimme der Graul:

.Wo ein mächtiger Gaukler färbtGrünen Rasen roth;

Wo schnell, auf ein Wort, sein NarrDa liegt, kopflos, tobt;

Wo den Schwarm er lockt herbeiZu Trompeten und Trommeln,

Dahin, mit Geklingel und Sprung,

Graul's lustige Mädchen kommen!"

Wie die zwei Schlußzeilen von den übrigen Tamburin-schlägerinnen, unter dem Rühren ihrer Instrumente, mit-