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„Faselnder Greis, schwatze mir Nichts vor!" sagteEdward, die Hand an den Dolch legend.
Sybille sah diese Bewegung und warf sich instinkt-mäßig zwischen ihren Vater und den König. Diese schlankeGestalt, diese reinen»festen Augen, diese Züge, edel undzart zugleich, erinnerten Edward an die entsetzte Scheue,die ihn bei seinem ersten schwarzen Anschlag ergriffenhatte; und wieder wandelte ihn diese bange Scheue an.Er trat zurück.
„Ich bin nicht gemeint, Jemanden ein Leid zu thun,"sagte er in beinahe unterwürfigem Tone; „und wenn ich sounglücklich bin, mit meiner Gegenwart Lady Anna zu er-schrecken und zu verscheuchen, will ich mich zurückziehen,und bitte Tuch, Fräulein, Euch ihrer anzunehmen und fiein ihr Zimmer znrückzuführen, wenn es ihr selbst so be-liebt. So Viel sage ich, und jetzt gebiete ich Euch, alterMann, und Euch Fräulein, zurückzutreten, während ichnur Ein Wort an Lady Anna richte."
Mit diesen Worten trat er sanft auf Anna zu undergriff ihre Hand; aber das arme Fräulein zog sie ihmhastig weg, riß sich von Adam los, stürzte an das Fenster,öffnete es, und als fie im Hof unten einige undeutlicheGestalten in der Ferne sah, schrie fie hinaus mit einerStimme so gellend vor Todesangst, daß Edwards Seelemit Reue und sogar mit Angst erfüllt wurde.
„Ach!" murmelte er, „fie will mich nicht anhören,ihr Geist ist verstört! Wie groß war doch mein Wahn-