Druckschrift 
7 (1843)
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

schreien ihres großen Vaters der eben jetzt für denwankenden Thron des in seinem Vorhaben getäuschtenFrevlers wachte!

Edward war noch soweit im Besitze seiner Vernunft,! daß er besorgte, eS könnte ein verspäteter Schwärmer

I oder eine Schildwache im äußern Hofe das Geschrei

! hören, das seine Bemühungen, Anna zu begütigen,; nur noch verstärkten. Die Zähne knirschend sagte er? zu Adam, alle Geduld verlierend:Du kennst mich Freund,ich bin Dein König. Da Lady Anna, in ihrer Verwir-rung , Deine Hülfe der »reinigen vorzieht, hilf Du sie inihr Gemach zurücktragen; und Du, junge Mistreß, leiheihr Deinen Arm. Des Zauberers Höhle ist kein paffen-der Aufenthaltsort für unser» hochgebornen Gast."

Nein, nein, treibt mich nicht weg von hier, MasterWarner. Dieser Mann dieser König liefere michnicht aus seiner seiner"

Nimm Dich in Acht!" rief der König aus.

Erst jetzt begriff Adams einfältiges Gemüth denwahren Grund von Anna's Angst, den Sybille noch immernicht ahnte, sondern zitternd neben ihrer Freundin, dichtbei ihrem Vater stand.

Sey ohne Furcht, Mädchen," sagte Adam Warner,seine Hand auf die gelösten Locken legend, welchej um seine Brust flogen,denn obschon ich alt und schwach

^ bin, sind doch Gott und seine Engel überall, wo die Tu-

gend zitternd widersteht. Mein Herr König, Dein Scep-ter erstreckt sich nicht über eine menschlich« Seele!"