fl NN! Verzeihung — Verzeihung, Anna! oh, Ver-zeihung!"
Adam Warner legte seine Hand auf des KönigsArm, und er zog den herrischen Despoten auf die Seite,so leicht wie eine Amme ein folgsames Kind.
„König!" sagte der muthige alte Mann, „mögeGott Dir verzeihen! denn wenn das Aergste an dieseredelnLady verübt worden ist, so hat David nicht so schwergesündigt'wie Du!"
„Sie ist rein — unverletzt — ich schwöre es!" sagteder König demüthig. „Anna, sage mir, daß Du mirverziehen hast!"
Aber Anna sprach nicht; ihre Augen waren starr —ihre Lippen hingen herab — sie war fühllo» wie ein Leich-nam — stumm und starr vor unaussprechlicher Angst undEntsetzen. Plötzlich hörte man Schritte auf der Treppe;die Thüre ging auf und Marmaduke Nevile trat plötzlichherein.
„Gewiß war es meiner Lady Stimme, die ich gehörthabe! Welches Wunder hier? — der König! Verzeihung,mein Oberherr!" und er beugte das Knie.
Der Anblick Marmaduke's löste den Zauber vonScheue und reuevoller Zerknirschung, welcher des Königs»«erschrocknes Herz gefesselt hatte. Mit der Herrschaftüber sich selbst kehrte ihm auch seine gewohnte Schlauheitzurück.
„UnserS weisen Künstlers wunderbare und zauberischeErfindung," und Edward deutete auf das Heureka, „hat