Druckschrift 
7 (1843)
Entstehung
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sich bei ihm nickt um die geliebte Person, sondern nurum die eigene Befriedigung> es war das Verlangennach dem B.slK, weiter Nichts. Aber dieses Verlangenwar der Willen eines Königs, der nie weder Furcht nochGewissensbedenklichkeiten kannte; und genährt durch steteNachgiebigkeit war es im Vergleich mit den schwachenGelüsten gewöhnlicher Männer was der Sturm im Ver-gleich mit dem Westwind ist. Dennoch, wie er in der Ein-samkeit der Nacht in seinem Zimmer ans und abschlitt,machte der immer näher und größer auf seine Seele fal-lende Schatten des großen Verbrechens selbst dieß uner-schrockene Gewissen bebe». Er keuchte nach Athen,seine Wange stammte purpurroth, und wurde im nächstenAugenblick todesblaß. Er hörte das laute Pochen seinesHerzens. Er blieb stehen. Er warf sich auf einen Sitzund verbarg sich doS Angesicht mit den Händen; dannfuhr er auf und rief:Nein nein! Ich kann das süßeGesicht, diese blauen Angen nicht aus meiner Anschauungveibannen! Sie verfolgen mich zu meinem und zu ihremVerderben. Aber warum sage ich Verderben? Wenn siemich liebt Wer erfährt dann die That? wenn sie michnicht liebt, wird sie wagen. ihre Schande zn offenbaren?Schande! nein, eines Königs Umarmung entehrt nie.Eines Königs Bastard ist der Stolz eines Hauses. Allesist still der Mond selbst verschwindet am Himmel. Diegeräuschlo'en Binsen im Gange verwehren den Wieder-hall der Schritte. Pfui über mich ! Kann ein PlantagenetFurcht fühlen?" Er ließ sich keine Zeit zu weiterem Be-'