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ernsten und in diesem Moment schwermüthigen, sanftenAusdruck. Wie jetzt sein Pferd langsam durch die umgrünteGasse hinschritt, wo jede Lücke neue Ansichten in dasfruchtbare Thalgewinde, den sprudelnden Bach, die Obst-gärten voll duftender Frühlingsblüthen bot, da verlorsein Blick die gewohnte ruhige Haltung, und sprach aus,wie geschäftig die Erinnerung in ihm war. Die Tracht desNeiterS hatte einen fremden Schnitt und erschien in einerZeit, wo noch das Kleid den Beruf andcntete, militärischgenug, um ans demselben abnehmen zu können, welchemStand sein Besitzer lang angehört haben mußte. Auchließ dieser Anzug sehr wohl zu dem kurzen schwarzenSchnurrbart, der breiten Brust und der bedeutenden Längedes jungen Reisenden, welche letztere zwei Empfehlungenam Hof des großen Friedrichs von Preußen, in dessenDienst er die Waffen getragen, keineswegs übersehenwurden. Er hatte seine Laufbahn in der Schlacht begon-nen, welche mit jener Niederlage des kühnen Dann endete,wo das Glück dieses tapfern Feldherr« vor dem Stern desGrößten unter den ncncrn Königen endlich erblaßte. DerFriede von 1763 ließ Preußen im ruhigen Genuß des er-worbenen Ruhms, und der junge Engländer benutzte dieihm dadurch gewordene Gelegenheit, das übrige Europaals gleisender, nicht als Verwüster, zu durchwandern.
Das kühne, bunte Wanderleben gefiel ihm, und nochwußte er nicht mit Bestimmtheit, ob die Rückkehr nachEngland von langer oder kurzer Dauer sehn würde. KeineBnlwcr'S Romane. VI. 9