Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
130
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acht Tage waren seit seiner Ankunft verstrichen, und als-bald war er nach diesem Theil seines Geburtslandes geeilt.

Er hielt das Pferd an, als er an dem bekanntenSchild vorüber kam, das noch immer vor Peter DahltrupsThüre schwebte. Dort saß unter dem Schatten des breiten,nun eben ins zarteste Grün anfsprossenden Baums einFußreisender, der sich an der Kühlung und Ruhe labte,welche ein solches Dach darbot. Unser Reiter warf einenBlick durch die offene Thür, hinter welcher weibliche Ge-stalten im Durcheinander des Haushaltungsgeschäftes baldsichtbar wurden, bald verschwanden, und eben jetzt sah erPetern selbst gemächlich herausschreiten, um mit dem Frem-den unter seinem Baum Eins wegzuplaudern. Und PeterDahltrup war nvch immer der Alte; nur schien er nochdünner und kürzer als sonst geworden zu sehn, als ob dieZeit seine schmächtige Figur nicht sowohl mit EinemSchlag brechen, als nach und nach durch den Gebrauch ab-'nutzen wollte.

Der Reiter schaute ihn einen Augenblick an, wandtejedoch, sobald Peter seinerseits ebenfalls aufmerksam aufihn wurde, den Kopf ab, setzte sein Pferd in kurzen Ga-lopp und war bald dem scheckigen Hund aus dem Gesicht.

Er kam nunmehr zu dem netten weißen Häuschendes Korporals und hier stand, über das Pfahlwerk gelehnt,eine Krücke unter einem Arm, die geliebte Pfeife in einemWinkel des verschmiztcn Mundes, der alte Kriegsmaunselbst. Auf dem Geländer kauerte in halbem Schlummer,die Ohren zurückgelegt, die Augen geschloffen, eine große,