Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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Grab gestiegen war. Bald kehrte ich zu meinen Gedankenzurück. Ich beschloß, mich noch einmal in die Einsamkeitmeines Herzens zu hüllen. Doch will ich nicht wiederholen,was ich in meiner Erzählung bereits, etwas vor der rech-ten Zeit, gesagt habe. Ich beschloß ich kämpfte umsonst.Das Schicksal hatte bestimmt, daß Madelinens süßes Lebenunter dem Gistbaum des mxinigen verwelken sollte. Nocheinmal suchte Hausinan mich auf, und jetzt begannDas, was bei einem Verbrechen so demüthi-gend ist: seine niedrigen Berechnungen, seinearmselige Schutzwehr, seine elende List, seinegemeine Heuchelei. Diese machten meine grim-migste Bein aus! Den rohen, verächtlichen Schurkenmußt' ich auf die Seite schieben, überlisten, zum Schwei-gen bringen. Es ist hier nicht der Ort zu wiederholen,wie ich diese Aufgabe löste; ich überwies ihm beinahemeine ganze Habe unter der Bedingung, daß er Englandfür immer verlasse. Erst wenn diese Bedingung erfüllt,wenn der Tag, an welchem er England verlassen habenmußte, vorüber wäre, könnt' ich mich entschließen, Made-linens Schicksal unwiderruflich mit dem meinigen zu ver-weben. Thor, der ich war; als hätte das Gesetz unsnoch fester verbinden können, als es die Liebe bereitsgethan!

Wie oft werden, wenn eine Seele sündigt, ihre erha-bensten Empfindungen durch ihre niedrigsten bestraft. Fürmich Abgeschiedenen, aus ewig von den Schwingen über-irdischer Betrachtung dahin Getragenen wie bitter und