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Ihre Muhme damals sah, oder zu ihr sprach — kaumdaß ich sie kauutc: — noch liebte ich sie nicht, und nurselten begegneten wir uns. Geschah es, so fühlte ich michden ganzen übrigen Tag hindurch von einem heiligen Geistumschwebt: — eine unruhige, aber entzückende Regungdurchschaudcrke mich; —- ein Sturm aus Süden rührtedie dunkeln Fluthen meines Gemüthes auf, aber er gingvorüber und Alles ward wieder ruhig. Nicht ganz zweiJahre nach der Zeit, worin wir »ns zum erstenmal gese-hen, brachte uns ein Zufall in innigere Verbindung. Ichübergehe das klebrige. Wir liebten uns! Doch welcheKämpfe hatt' ich zu bestehen, während diese Liebe sichmeiner bemeisterte! Wie widernatürlich schien es mir, daßich — ich einer Leidenschaft unterliegen sollte, die mich mitmeinen Mitmenschen verband; und je mehr ich Madeli-nen liebte, desto peinigender war meine Besorgniß wegender Zukunft! Was beinah in Schlummer gesunken gewe-sen, erwachte von Neuem zu furchtbarem Leben. DerBoden, der die Vergangenheit bedeckte, konnte sich spalten,der Todte erwachen, diese gespenstische Kluft mich aufewig von ihr trennen! Welch ein LooS wälzte ich überdiesvielleicht auf eine Brust, die angefangen hatte, sich mirmit solchem-Vertrauen hinzugeben! Oft— oft beschloßich zu fliehen — sie zu verlassen — eine Wüste in einementlegenen Theil der Welt zu suchen und mich nie wiederin ein menschliches Empfinden hincinlocken zu lassen! Aberwie der Nogel ins Netz flattert, wie der Hase auf derFlucht nach seinen eigenen Verfolgern umwendet, kämpfte