Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
115
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düsterten Erinnerung. Leichte Bekümmerniß rettet sichins Menschengetümmel durchbohrende Gedanken muffensich selbst zur Ruhe kämpfen. Manches Jahr war ver-gangen, an manchem Ort hatt' ich meine Wohnstätteaufgeschlagen. Alles"Stürmische, wenn auch nicht allesRuhelose, war endlich aus meinem Bewußtseyn geschwun-den. Die Zeit hatte mich zu einem Gefühl von Sicherheiteingelullt. Ich athmete freier, stahl mich zuweilen ganzaus der Vergangenheit weg. Seit meinem Abgang vonKnaresborough hatte eS der Zufall mehrmals gefügt, daßich meinen Brüdern nützlich werden konnte nicht durchmein Wissen, sondern durch Mildthätigkeit oder Muthdurch Handlungen, deren Andenken mir Wohl that. Wardas große Ziel, eine Welt zu erleuchten, dahin'warauf das Streben, meine Wohlthaten in einem so um-fassenden Sinn auszutheilen, Gleichgültigkeit, Hoffnungs-losigkeit gefolgt stets hing doch der Mensch, das Bildder Menschheit, »och an meinem Herzen: stets warich noch eben so geneigt zum Mitleid mit ihm eben sobereit zu seiner Vertheidigung eben so froh ihm Freudezu machen,. wenn die Schickungen des Lebens mir irgendeine Gelegenheit dazu boten, und vor Allem verschloß sichmeine Hand niemals der Armuth. Denn ach! Welchgrimmiger Teufel schleicht in des Menschen Seele, derden Hunger vor seiner Thür sieht. Nur Eine That desErbarmens, und wie viel schwarze Entwürfe, die in einersolchen Seele aufsteigen wollen, kannst Du auf ewig zer-malmen! Ueberzeugc Den, der die Welt für seine Feindin

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