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und grauenhafter wurde-ja endlich mein Fall! Ich hättenur daö Gerüst aufgebant, von welchem ich dereinst Her-abgestürztwerden sollte! Durch solche Gedanken beherrschtfaßte ich die menschlichen Dinge von einem gegen meinehmaliges Streben sehr abstechcnden Gesichtspunkt auf;— im Augenblick, wo der Mensch fühlt, daß ein Gegen-stand seinen Zauber für ihn verloren hat, tröstet er sichdurch Vernünfteln über seinen Verlust. „Wie," sagt'ich, „wozu mir schmeicheln, daß lch der Menschheit dienen,daß ich sie aufklären könne? Sind wir gewiß, daßein individuelles Wissen Dies jemals gethan hat? Sindwir wirklich weiter gekommen, weil Newton gelebt, sindwir glücklicher, weil Bacon gedacht hat?" Diese ver-düsterte, erstarrende Art der Betrachtung sagte meinerdamaligen Gcmüthsstimmnng mehr zu, als die warme,sehnsüchtige Begeisterung, die ich früher genährt, Blosauf die Außenwelt gerichteter Ehrgeiz war von meinenKnabenjahren an von mir verachtet worden. Der wahreWerth von Krone und Zepter — die bange Unruhe derHerrschgewalt — die Demüthigungen der Eitelkeit —hatten sich vor meinem Aug nie verbergen können. Wasmich erhoben, war die Begierde nach geistigem Ruhm,Auch diesen betrachtete ich jetzt als ein Wahnbild, Nurum meine eigene Seele darin zu baden, strebte ich fürdernach dem Feuer des Prometheus; aber ich fühlte kein Ver-langen mehr das mitzutheilen, was nach dem Ausschlagvon Umständen, deren Leitung nicht in meiner Gewaltstand, die Menschen eben so gut verderben als anshellen,Lulwer's Romane, VI. F