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„Arbeite, Thor, und sey weise; der Vorzug der Wc!S-heit ist, daß sie uns über den Bereich des Schicksals hin-aus setzt, du aber bist ihr Schooskind l"— Zch stellte end-lich meine Wanderzüge ein, umgab mich mit Büchern,und noch einmal ward, wie cs früher gewesen, das Wissenmein Durst, aber nicht, wie früher, mein Glück. Ichbeschäftigte meine Gedanken, legte neue Vorrathskam-mern in meinem Geist an — blickte um mich, und fandWenige, deren Schätze den meinigen gleich kamen; aberwo — bei dieser noch so heißen Leidenschaft für die Weis-heit— wo war feiles einst noch glühendere Verlangen, dasmich in eine so dunkle Kluft zwischen Jugend und Man-neSalter — zwischen dem vergangenen und meinem gegen-wärtigen Leben hinein betrogen hatte — das Verlangen,mein Wissen zum Besten der Menschheit anzuwenden? —Fort — tvdt, begraben aus ewig in meine Brust, mit allden tausend Träumen, die vor ihm dahin gewelkt waren!Sobald die Lhat gethan war, schien die Menschheit plötz-lich meine Feindin geworden zu seyn. Ich betrachtete siemit andern Angen. Mir war bewußt, daß ich das Gc-heimniß in mir trage, dessen Bekanntwerdung mir ihrenHaß, ihren Abscheu zuzichen würde — selbst wenn ich meinkünftiges Leben zu einer ununterbrochenen Reihe vonWohlthaten für sie und ihre Nachkommen umbildete! Wardieser Gedanke nicht genug, meine Gluth zu ersticken —die Thatkraft zum Nichtsthun einzufrösteln? Je Größeresich leisten — je glänzendere Ehren ich gewinne» — je hö-here Dienste ich der Welt thun mochte, um so schrecklicher