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biete Dir die Hälfte an. Theilc das Wagniß und seineFrüchte."
Ich fuhr auf, ging weg, drückte die Hände gegen meinHerz; ich hätte die Stimme, die in mir flüsterte, zumStillschweigen bringen mögen. Hansman bemerkte de»Kampf; er folgte mir nach, nannte den Betrag des Wer-tlos, dessen Erbentung er verschlug. Was er mir alsmeinen Antheil bezeichnet?, setzte mich in Stand, all meineWünsche zu erfüllen! — Das Mittel zur Befriedigungder einzigen Leidenschaft meiner Seele, des Durstes nachKenntnissen — die Macht zu stiller, glücklicher Unabhän-gigkeit — Alles war in meine Hand gelegt. — KeineWiederholung des Betrugs; keine Fortsetzung der Sünde;eine einzige Handlung reichte hin! Tief athmete ich ans,aber ich hauchte den Sturm, der meine Brust ergriffenhatte, nicht weg. Schaudernd schloß ich die Angen, aberimmer wieder stieg jenes Bild vor mir aus.
„Gib mir Deine Hand," sagte Hansman.
„Nein, nein," rief ich und eilte von ihm weg. „Ichmuß warten, — ich muß überlegen; — ich verwerf esnicht, aber auch entschließen kann ich mich jetzt noch nicht."
Hansman drängte, aber ich beharrte bei meinem Be-scheid; er wollte sich aufs Drohen legen, aber meine
*1 Obwohl es nach dem bisherigen Abschnitt von AramS Ge>sländniß scheinen dürste, Hansman habe ans nichts Weiteres,als aus Beraubung ElarkcS hingedcutet, so erhellt doch ansdem Folgenden, daß er über dar »och strafwürdigere Vcr»brechen wenigstens einen Wink fallen gelassen hatte.