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„Nimm vom Neberfluß Anderer, Was Deine Noth-durft erfordert. Mein Pferd, meine Pistole, eine fertige-stand, ein festes Herz sind für mich, was Geldkisten fürdie übrige Welt. Entdeckung nnd Tod sind Möglichkeiten,die dabei mit unterlaufen — ich geb es zu: aber ist dieseMöglichkeit nicht immer noch besser, als manche Gewiß-heit ?"
Ich wandte das Gesicht ab. In der Stille meinesZimmers, in der Verborgenheit meines Herzens hatt' ichdieselben Gedanken gehabt, die der Räuber jetzt aussprach.Es stritt in mir.
„Willst Du Gefahr und Beute theilen?" hob HauS-man mit leiser Stimme wieder an.
Ich sah ihm ins Auge. „Sprich," sagt' ich, „er-klär, was Du vorhast."
Hausmaus Blicke leuchteten auf.
„Hör' mich," sprach er, „Clarke ist daran, nebendem ihm legal zugcfallenen Mammon noch mehr abznfüh-ren. Er hat sein Vermächtnis! in Edelsteine umgesetzt;andre Edelsteine hat er unter falschen Vorwänden ge-borgt ; diese will er sich ebenfalls zueignen und die Stadtbei finsterer Nacht verlassen. Er hat-mir seine Absicht an-vertrant und mich um meinen Beistand gebeten. Ich under waren nämlich, es zu gestehen, ehmals besondre Freunde.Wir haben schon eher Gefahren nnd Beute gctheilt; sohat er sich denn jetzt wieder an mich gewandt, ihm beiseiner Flucht behülflich zu sehn. Merkst Du nun, wo'Shinaus soll? Machen wir ihm seine Bürde leichter! Ich