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nicht gehen, ohne Euch zu danke», Ellinor, meine theu-erste Freundin,— meine geliebte Schwester — meine Ge-spielin in guten Stunden — meine Trösterin tm Gram
— meine Wärterin in der Krankheit; — seit wir kleineKinder waren, baben wir zusammen geplaudert, zusammengelacht und geweint; keinen Gedanken hielten wir pvr ein-ander verbargen, aber nie stießen wir auf einen, den wirvor Gatt hätten verheimlichen müssen. Jetzt sollen wiruns scheiden. Halt mich nicht zurück, es muß so geschehen,ich weiß es. Aber nach kurzer Zeit wirst Du wiederglücklich seyn; nicht mehr so ganz lebensfroh, wie Dusonst warst, Das ist nicht mehr möglich, aber immer nock-glücklich ! — Du bist für die Liebe und die Häuslichkeitgemacht, und für die Bande, die, wie Du einst glaubtest,auch mich umschlingen sollten. Gebe Gott, daß ich für unsBeide gelitten habe, und daß, wenn wir wieder zusam-menkommen, Du mir sagest, Du seyest glücklich gewesenhienieden."
„Aber Sie, Vater," fuhr Madeline fort, indem-sie sich vom Nacken der weinenden Schwester losriß undvor Lester ans die Kniee sank, der sich in krankhafterQual an die Wand lehnte und das Gesicht mit den Händenbedeckte: „aber Sie — was kann ich Ihnen sagen? —Sie, der nie — selbst in meiner frühesten Kindheit nie
— ein einziges hartes Wort zu mir gesprochen hat; —der die ganze Gewalt eines Vaters in die Liebe eiiws Va-ters versenkte,— wie kann ich Alles, was ich für Sie fühle,
— all die überfließenden, schmerzlich süßen Erinnerungen