Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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und verschaff' mir diese Unterredung; ich bin überzeugt,Du kannst und willst cs."

Verlaß Dich nicht zu sehr darauf, Walter. Ichkann Dir nur versprechen, mein Möglichstes zu versuchen,"erwiederte Ellinvr und erröthete über seinen Handkuß.Sie eilte den Weg hinauf und verschwand im Haus.

Walter ging eine Zeit lang in der Allee hin undwieder, wo Minor ihn zurückgelassen hatte; endlich warder ungeduldig und trat aus den überhangenden Bäumenhervor. Das Haus stand unmittelbar vor ihm. DaSMondlicht schien voll ans die Fensterscheiben und schlief instiller Dämmerung über dem grünen Rasen davor. Ertrat noch näher hinzu und sah durch eines der Fenster, beieinem einzigen Licht im Zimmer, Minoren sich über einBett hinbeugen; aus demselben-lag eine Gestalt; mehrsein Herz als sein Aug sagte ihm, es sey seine einst angc-betete Madelinc. Er stand still, sein Athen, wurde schwer;

er gedachte an ihre gemeinsame Heimath an dasalte Herrenhaus an das kleine Sprachzimmer mit demGeisblatt am Kreuzstock an die glückliche, frohe Gruppedrin, in welcher er einst der Fröhlichste und nicht amwenigsten Geliebte gewesen war. lind jetzt dieses fremde

dieses öde Haus; er selbst Allen fremd geworden,die ihm einst angehörtcn und deren Herzen nun zerknicktwaren; diese Nacht , schwanger mit welchem Morgen!Fast stöhnte er laut aus und zog sich noch einmal in denSchatten der Bäume zurück. Nach wenigen Minuten