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Eigenschaft des Richters hier erfolgreich seyn möge! Ichwiederhole: würde Aram auch durch fünfhundert Schwur-gerichte verdammt, ich könnte ihn doch nicht für schuldighalten. Nein, die innerste Natur aller menschlichen Wahr-scheinlichkeit streitet dagegen."
Nachher sah der Graf Maliern und unterhielt sichmit ihm. Er wurde vom Benehmen des jungen Lesterssehr ergriffen, und ein tiefes Mitgefühl für eine so quä-lende und unglückliche Lage drückte sich ihm ein.
„Was immer das Ergebntß der gerichtlichen Ver-handlung seyn mag," sagte Walter, „so werd ich das Landverlassen, so bald sie vorüber ist. Wird der Gefangeneverurtheilt, so ist kein Herd für mich im Haus meinesLheims: wird er nicht verurtheilt, so dürfte mein Ver-dacht stets noch Zurückbleiben und unser gegenseitiger An-blick für den Angeklagten und für mich ein gleiches Giftseyn. Eine freiwillige Verbannung und ein Leben, dasmich vergessen lehrt, sind Alles was ich begehre. — Ichfinde jetzt an mir selbst," fügte er mit leichtem Lächelnhinzu, „wie tief Shakespeare im Geheimniß unseres Be-nehmens gelesen hat. Wir erfahre», daß Hamlet vonNatur voll Feuer und Thatenliebe war. Eine dnnkleEntdeckung erdrückt seinen Geist, erschlafft sein Herz undmacht ihm das Wesen der Welt für immer schal. Jetztversteh ich diesen Wechsel. Er stellt sich >m geringstenMenschen, welchen' ein ähnliches Schicksal betrifft jain mir selbst dar."
„Ja," erwiederte der Graf, „ich erinnere mich Ihrer