Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
27
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mein Lord, etwas von der Welt draußen; ich bin hienachendlich begierig geworden. Ich sehe mich gegenwärtig ver-dammt, sv sehr ans mir selbst zn zehren, daß ich von die-ser Speise übersättigt bin." Nur mit großer Schwierig-keit brachte der Graf den Gelehrten noch einmal auf sichselbst zurück; aber Arm» sprach, als er der Forderungnicht länger ausweichen konnte, mit so viel Beschränkungund Rückhalt, und mit einem so augenscheinlichen Miß-muts) über den Gedanken, ausgehvrcht und geprüft zuwerden, daß sein Besuch sich zuletzt genvthigt sah, denGegenstand fallen zu lasten; und da er nicht Lust hatte,ja wirklich nicht fähig war, in solchem Augenblick übergleichgültigere Dinge zu sprechen, so endigte die letzte Un-terredung , die er in seinem Leben mit Aram hatte, aufeine viel abgebrochenere Weise, als er stch vorgesetzt. In-dessen war seine Ansicht über den Gefangnen nicht im Min-desten erschüttert worden. Ich habe einen Brief von ihman einen ausgezeichneten Mann jener Tage gesehen, woriner das eben angeführte Gespräch mittheilt, und mit denWorten schließt: -Kurz, es ist so viel wahrbafte Würdein diesem Mann, daß dieselbe durch widrige Umstände nochzehnfach vermehrt wird, Lin seiner Schuldlosigkeit Habich nicht den entferntesten Zweifel; besteht er aber darauf,sein eigener Anwalt zu sehn, so zittre ich für den Erfolg.Sie wissen, wie in einem solchen Fall Uebung noch weitmehr werth ist, als der ausgezeichnetste Geist. Aber, wer-den Sie sagen, bei peinlichen Untersuchungen ist der Richterder Anwalt der Gefangenen; Gott gebe, daß diese